Farben, Trommeln, Chaos – eine Hochzeit in Indien
Es war kurz nach Sonnenuntergang, als plötzlich die Trommeln losgingen. Keine Vorwarnung, kein sanftes Intro – bumm, bumm, bumm. Ich stand da, mitten auf einer indischen Straße, und dachte nur: okay, das hier ist keine Feier, das ist ein Orkan. Ehrlich gesagt, wer schon mal eine indische Hochzeit erlebt hat, der weiß: du vergisst das nie wieder. Farben überall, Musik, Lachen, der Geruch von Gewürzen, der dir in die Nase steigt. Und irgendwo zwischen all dem Trubel tanzt die Großmutter des Bräutigams mit mehr Energie als die halbe Jugend.
Mal unter uns: es fühlt sich manchmal ein bisschen an wie ein Wunderino Casino Online. Alles dreht sich, es blinkt, es rauscht, du weißt nicht, wohin zuerst schauen – und trotzdem ergibt das Chaos plötzlich Sinn. Am Ende bleibt dieses Gefühl, dass es genau so sein musste. Nicht geplant, nicht nach Checkliste. Sondern echt, lebendig, wild.
Unsere Aufgabe? Wir bringen Ordnung in dieses bunte Durcheinander – ohne den Zauber zu verlieren. Ein paar Beispiele: wir organisieren den Elefanten (ja, wirklich), wir kümmern uns um das Licht, damit die Braut auch im Glitzerregen nicht verschwindet, und wir sorgen dafür, dass die Musiker nicht gleichzeitig mit dem Feuerwerk starten. Klingt lustig, oder? Ist es auch. Aber hinter den Kulissen braucht es Fingerspitzengefühl. Und ein bisschen Wahnsinn. Denn mal ehrlich: wer versucht, hundert Gäste, zwanzig Tänzer und fünf Priester gleichzeitig zu koordinieren, der weiß, wovon ich spreche.
Ich erinnere mich an eine Szene: der DJ hatte versehentlich die Playlist von der Geburtstagsfeier seines Neffen gestartet. Statt romantischem Song für den Brauteinzug lief plötzlich ein Kinderlied. Gelächter, ein bisschen Chaos – und trotzdem wurde genau dieser Moment später zum Highlight. Das ist Indien. Unvorhersehbar, laut, herzlich. Und genau deshalb lieben wir es, hier Feste zu organisieren.